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Point to Discover Hardware

Schon heute gibt es erste Mobiltelefone am Markt, die einige der für Point to Discover notwendigen Komponenten - wie zum Beispiel GPS oder Kompass - enthalten. Bis jetzt gibt es aber noch kein Modell, das alle drei notwendigen Sensor-Typen in einem Gerät vereint: GPS, Kompass und Neigungssensoren. Im Rahmen des Projekts wurde daher ein spezieller Sensor-Prototyp entwickelt.

GPS/Orientierungs-Sensor Prototyp

Das p2d Sensormodul kann per Bluetooth mit verschiedensten Mobiltelefonen genutzt werden. Es kombiniert einen (DGPS-fähigen) GPS-Empfänger mit einem digitalen Magnetkompass und einem 3-Achsen Accelerometer-Neigungssensor. Das Modul ist überdies mit einem ARM Microprozessor ausgestattet, der notwendige Vorverarbeitungsschritte an den Sensordaten übernimmt und sie zu einem seriellen Datenstrom kombiniert.

Vorgänger-Versionen

Eine erste Vorgängerversion des p2d Sensormoduls wurde bereits im Mai 2005 im Rahmen des Creative Histories Projekts auf der Basis eines handelsüblichen Java-fähigen Mobiltelefons entwickelt.


In ein Gehäuse an der Rückseite des Telefons wurde ein ein neigungskompensiertes Kompassmodul (erhältlich von kommerziellen Anbietern) montiert. Dieses Modul kombiniert einen zwei-Achsen Kippsensor, einen digitalen magnetischen Kompass und eine serielle Schnittstelle auf einer ca. 2,5 x 4,5 cm grossen Schaltung. Mehrere Demonstrations-Anwendungen wurden für den Prototypen entwickelt, wie zum Beispiel das neigungsgesteuerte Gravity Maze-Spiel (siehe Foto), in dem der Spieler eine Kugel durch ein Labyrinth lenken muss, ohne sie dabei in eines der Löcher am Boden des Labyrinths fallen zu lassen.

Weiters wurde eine Bluetooth-Version des Moduls gefertigt, gemeinsam mit einem Kunstoff-Gehäuse, in das sich ein gewöhnliches Mobiltelefon einsetzen lässt. Mit diesem Aufbau (und einem handelsüblichen Bluetooth GPS-Empfänger) wurden die ersten p2d Funktionstests in der Wiener Innenstadt durchgeführt.